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Während in Deutschland bald honors zweiter Jahrestag ansteht, feiert man in China schon honors 3. Geburtstag. Wie schon im letzten Jahr, wurde auch diesmal unser Blog zu honors Geburtstagfeier nach Shenzhen (China) eingeladen. Im letzten Jahr waren Rainer und Marco dort aber dieses Jahr durfte ich fliegen. Darüber habe ich mich wahnsinnig gefreut, wann kommt man schon mal nach China. Ich jedenfalls war noch nie zuvor dort gewesen aber natürlich war ich sehr neugierig auf das Land.

Doch wie heißt es so schön erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Nach China kann man nicht einfach mal so fliegen, wie beispielsweise nach Spanien. Nein man braucht für einen Chinabesuch unbedingt ein Visum und da ich natürlich auch aus China berichten wollte musste es auch definitiv ein Pressevisum sein, denn nur damit darf man in China schreiben.

Mein Dank geht an dieser Stelle an die Mitarbeiter der Agentur Hill+Knowlton Strategies GmbH, die mich sicher durch die Untiefen der Antragstellung gelotst, sich um die Ausstellung der Visa gekümmert und unsere Reise begleitet haben.

Tag 1 – Abflug nach China

Die Reise nach China begann dann für mich am Mittwoch den 14.12.2016 um 19.00 Uhr mit einem kurzen Flug von Berlin Tegel nach München. Wie gesagt war dieser Flug mit der Lufthansa kurz und ereignislos. Es gab Chips und etwas zum Trinken, danach setzten wir auch schon zur Landung an.

In München dann etwas Aufenthalt, gerade genug um einmal gemütlich durch das Terminal zu schlendern und die weihnachtliche Dekoration zu bewundern. Gegen 22.00 Uhr begann dann das Boarding für den eigentlichen Flug nach China. Dabei gab es eine sehr angenehme Überraschung, da der Flieger voll war, wurde ich von der Economy-Class in die Premium-Economie umgebucht. Was immerhin etwas mehr Platz, eine gratis Schlafmaske und Ohrenstöpsel bedeutet. Wobei natürlich das Mehr an Platz das eigentliche Extra ist.

Der elfstündige Flug verlief dann auch recht angenehm, mit Videoschauen auf dem Lufthansa-Entertainment-System und etwas Schlaf. Mega bequem ist es zwar auch in der Premium Economie nicht aber trotzdem war ich am Morgen recht ausgeruht.

Tag 2 – Ankunft in China

Nun ja genau genommen war der Morgen aber schon kein Morgen mehr. Da unser Flug nach Osten ging flogen wir dem Tag entgegen, sodass es bei unserer Landung schon wieder später Nachmittag war. Ehe wir dann unser Gepäck eingesammelt hatten, mit Hong Kong-DatenSIM-Karten versorgt waren und uns durch das Einreise-Prozedere am Flughafen Hong Kong und noch einmal in Shenzhen gekämpft hatten, war es schon wieder Abend. Der mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant unseres Hotels, dem Pavillon Century Tower auch bald sein Ende fand.

Tag 3 – Huawei Campus

honors 3. Geburtstag

Blick vom Hotelzimmer

Der dritte Tag begann… müde. Jetzt hatte mich der Jetlag voll am A…, ähm ich meine jetzt bekam ich die Zeitverschiebung von sieben Stunden voll zu spüren. 😉

Zwar war ich am „Abend“ recht bald eingeschlafen. Aber da es nach unserer Zeit erst Nachmittag war, war ich nach zwei Stunden wieder putzmunter. Die restliche Nacht verbrachte ich mit etwas Lesen und der Vorbereitung des Artikels zum honor Magic, bei dessen Veröffentlichung wir am nächsten Tag dabei sein würden. Das rächte sich natürlich am nächsten Morgen, denn während es bei uns nun mitten in der Nacht war und ich mich dementsprechend am liebsten nochmal aufs Ohr gehauen hätte, war es in Shenzhen heller Morgen und Zeit zum Aufstehen.

Das Frühstück in China würden wir wohl eher als Mittagessen bezeichnen, jedenfalls wenn es nach der Art der Gerichte und deren Zubereitung geht. Wir essen morgens meist Brot oder Brötchen mit Wurst, Käse oder süßen Aufstrichen , eventuell ergänzt durch ein Frühstücksei. In China hingegen gibt es bereits morgens Suppe, Maultaschen, viel Gemüse und Meeresfrüchte (vor allem Garnelen) alles warm und frisch zubereitet versteht sich. Aber auch Toast und Konfitüre wurde angeboten.

Gut gestärkt ging es dann zum Huawei Campus wo wir einen Blick in die Testlabore werfen durften. Hier konnten wir sehen, welchen Anforderungen Smartphones und Zubehör erfüllen müssen, ehe sie auf den Markt kommen. Es gab hierfür  die verschiedensten „Folterapparate“ für Smartphones, die diese ähnlich einer Waschmaschinentrommel herumschleuderten, sie immer wieder ein einem bestimmten Winkel auf den Boden schlugen, sie stundenlang erhitzten oder frosteten und Kabel immer wieder hin- und her bogen. Zur Vorführung mussten wir uns allerdings mit alten Modellen begnügen und versprechen auf Fotos zu verzichten. Ein Blick auf kommende Geräte war uns somit leider nicht vergönnt.

Anschließend konnten wir im Experience Center des Huawei Campus die aktuellen VR-Systeme testen. Die PlayStation VR hatte ich schon auf der IFA in Berlin ausprobieren können und auch Gefallen daran gefunden. Daher habe ich mich diesmal auf die HTC-Vive konzentriert. Die mit der Simulation eines Unterwasserspaziergangs über ein Wrack, durchaus für einen WOW-Moment sorgte. Großen Bewegungsspielraum hat man aber wegen der Kabel bei beiden Systemen nicht. Leider lieb kaum Zeit alle Systeme auszuprobieren, denn nach einer Stunde ging es auch schon weiter. Als nächstes stand ein Pre-Briefing zum honor 6x auf dem Programm. Hier wurden wir über die technischen Spezifikationen und Features des europäischen honor 6x informiert.

Danach ging es zum Mittagessen in ein sehr schönes Restaurant. Auch wenn Besteck angeboten wurde haben wir natürlich alle mit Stäbchen gegessen. Mit kleineren mundgerechten Stücken hat man den Bogen auch schnell raus. Zu kämpfen hatte ich aber mit großen glatten Gemüsestangen (ähnlich Spargel). Diese wollten sich mit meiner ungeübten Technik partout nicht greifen lassen. Am Ende habe ich sie dann einfach aufgespießt. Nicht sehr elegant aber effektiv. 😉

honors 3. Geburtstag

Aber auch noch andere Untiefen galt es zu umschiffen, dieses schön dekorierte Hähnchengericht, ist nur etwas „for the brave“ oder für den Mut des Ahnungslosen, das harmlos aussehende rote „Gemüse“ ist nicht etwas Paprika sondern getrocknete Peperoni einer richtig scharfen Sorte. Aber Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, haben wir nur die Fleischstücke herausgesammelt.

Desserts gibt es in China kaum, daher freute ich mich besonders über diese Ausnahme, eine Obstkaltschale. Leider blieb für diese aber kaum noch Zeit, da wir schon wieder weiter mussten.

Als nächstes stand, anlässlich honors 3. Geburtstag, der Launch des honor Magic im Universiade Center auf dem Programm. Hier konnten wir die Präsentation live miterleben und das honor Magic schon einmal unter die Lupe nehmen. Alle Infos und Fotos hierzu findet ihr in unserem honor Magic-Artikel.

Den krönenden Abschluss des Tages bildete dann der Besuch der Dragon Dance Show in den Folk Culture Villages. Nach dem Abendessen und der Rückfahrt zum Hotel, war es dann schon fast 23.00 Uhr und ich hatte große Mühe nicht schon im Bus einzuschlafen. Einen Kampf den ich, kaum dass ich auf meinem Zimmer war verlor.

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Tag 4 – Tech Market und honor Café

Am Samstag ging es dann wieder früh los, kurz nach acht saßen wir im Bus und fuhren wieder zum Huawei Campus, diesmal zu einem Treffen mit den Marketing Managern von honor. Hier konnte man seine Fragen loswerden, die man zu honor im Allgemeinen oder dem jeweiligem Land im Besonderen hatte.

Im Anschluss gab es eine Tour zum Huaqiangbei Tech Market, der nur ein paar Minuten von unserem Hotel entfernt lag. Meine Erwartung war hier einen großen Technikmarkt zu sehen, ähnlich wie bei uns Media Markt oder Saturn und groß war der Markt, allerdings mehr im Sinne von vielen kleinen Geschäfte. Diese  befinden sich entlang der Straße oder dicht an dicht in großen mehrstöckigen Gebäuden. Bei unseren Besuch war noch nicht viel los und viele Läden waren noch geschlossen. Die die geöffnet hatten, boten vor allem günstige Smartphones, Zubehör, Hüllen, Verpackungsmaterial und Reparaturen an.

In einem etwas größeren Geschäft, wurden an einzelnen Tischen dann auch teurere Modelle der verschiedensten Hersteller angeboten. Hier konnte man auch das Huawei Mate 9 und Mate 9 Pro bewundern, jeweils in der goldenen Farbvariante. Leider blieb aber es aber beim Bewundern, denn beide Modelle waren vergriffen.

Dann war es auch schon Zeit zum Mittagessen, diesmal in einem Restaurant eines großen Kaufhauses. Hier wurde das Essen direkt am Tisch in zwei Kesseln mit verschiedenen Brühen gekocht und jeder konnte sich dann was er mochte mit Kelle oder Stäbchen herausfischen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es nicht lange so sauber aussah. Damit zumindest wir sauber blieben, wurden wir vorher alle mit Schürzen und Armüberzügen ausstaffiert. Sehr kleidsam. 😀

Damit es nicht langweilig wurde, gab es einen kleinen Einblick in die chinesische Art der Nudelzubereitung und anschließend eine kleine Showeinlage, die ich mal als Maskentanz bezeichne. (Achtet auf das Gesicht)

Danach gab es einen kleinen Abstecher zum honor Café hier konnte man alle aktuellen honor Smartphones finden, einschließlich honor 6x und honor Magic. Hier hatte man auch Zeit und Gelegenheit ein paar Fragen zu den neuen Geräten loszuwerden. Besonders natürlich zum honor Magic. Dies war im Gedränge der Präsentation kaum möglich gewesen. Zum Schluss gab es für alle noch einen Beutel mit kleinen Geschenken, von denen mir besonders der hochwertige Selfiestick gefiel. Dieser hat mir auch schon gute Dienste geleistet, nicht nur als Selfi-Stick sondern auch als Stativ-Ersatz.

Im Anschluss wurde beschlossen, dass eine entspannende Massage für alle doch sicher eine gute Idee wäre. Zuerst bekamen wir Karten mit sämtlichen Angeboten überreicht, ähnlich wie Speisekarten, letztlich wurde aber der Einfachheit halber für alle eine Massage im „Hongkong Style“ gebucht. Was für meinen Geschmack keine so glückliche Wahl war, denn die Damen gingen sehr fest zupackend und ziemlich schonungslos zu Werke. Autsch!!!

Beim Abendessen, dann eine kulinarische Überraschung. Na wer errät was das hier ist?

honors 3. Geburtstag

Ja genau frisch frittierte, leckere MADEN. Ein paar Mutige haben sie auch probiert, für mich war hier aber Schluss mit der Experimentierfreude. 😯

Tag 5 – Hong Kong

Am Sonntagmorgen konnten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Nach dem Frühstück checkten wir in unserem Hotel aus, um nach Hong Kong weiterzureisen. Wie schon bei der Anreise mussten wir dazu durch die Grenzkontrolle und obwohl Hong Kong mittlerweile wieder zu China gehört, ist es ein richtig langwieriges Einreiseprozedere mit Ausweiskontrolle bei Ausreise China und nochmal bei der Einreise Hong Kong inklusive Gepäckscan. Leider war es nun nicht mehr so ruhig wie bei unserer Anreise am Donnerstagabend, sondern ordentlich voll.

Mittagessen gab es diesmal im „Jumbo Floating Restaurant“, welches mitten im Aberdeen Channel liegt und wirklich absolut sehenswert ist. Zu erreichen ist es nur mit einem Fährboot im historischen Look, das zwischen Anlegestelle und Restaurant pendelt. Für den Rückweg waren dann kleine Boote gebucht, mit denen wir noch eine kleine Rundfahrt durch den Kanal unternahmen, was angesichts des schönen Wetters und der für uns frühsommerlicher Temperaturen sehr viel Spaß gemacht hat.

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Wieder im Bus ging es weiter mit einer Stadtrundfahrt. Man sieht deutlich, dass Baugrund in Hong Kong knapp ist, die Häuser sind alle schmal und hoch. Die vielen Klimaanlagen an den Gebäuden verdeutlichen, dass es trotz der für uns sehr warmen Temperaturen Winter ist. Der Sommer empfiehlt sich, wegen der hohen Temperaturen zusammen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, weniger als Reisezeit. Von daher hat honor seinen Geburtstag gut gewählt. 😉

Das Hong Kong ehemals eine britische Kolonie war, ist bis heute spürbar. Teils an den typisch englischen Doppelstock-Straßenbahnen besonders aber am Linksverkehr. Dieser gibt einem als Festlandeuropäer öfter das Gefühl, gerade als Geisterfahrer unterwegs zu sein.

Ein wenig Zeit uns etwas umzuschauen, hatten wir dann auf Hong Kong Island am Victoria Harbour. Hier gab es viel zu bestaunen, angefangen bei der Skyline aus modernen Hochhäusern, dem Central Pier, dem Maritime Museum bis zum „Weihnachtsmarkt“ mit Riesenrad.

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Weiter ging es anschließend auf den Victoria Peek, den höchsten Berg in Hong Kong. Dort konnten wir vom Peak Tower die Aussicht auf Hong Kong Island und Kowloon genießen. Da die ersten Teilnehmer schon wieder zum Flughafen mussten, blieb uns übrigen Zeit, die einsetzende Dämmerung zu beobachten und in Ruhe sämtliche Foto-Modi des honor 8 auszuprobieren. Das honor 8 war uns von honor für die Reise zur Verfügung gestellt worden. Besonders die blaue Farbe war beliebt.

Nach dem Abendessen wurde im Bus diskutiert, welche Sehenswürdigkeiten noch unbedingt ins Programm aufgenommen werden sollten. Für den Abend fiel die Wahl auf „Ladys Market“. Hierbei handelt es sich um einen riesigen Straßenmarkt auf dem man so ziemlich alles kaufen kann, was eine tragbare Größe hat. Also nicht nur Schuhe, Handtaschen und Klamotten, wie der Namen nach vielleicht vermuten ließe, sondern auch Spielzeug, Smartphone-Hüllen, Sonnenbrillen und verschiedenste „Markenwaren“. Zwischendrin zeigen viele Straßenkünstler ihr Können. Es wurde gesungen, getanzt und akrobatisch durch Reifen gesprungen. Das Ganze ist ein großes, buntes und lautes Durcheinander.

Da ich für allzu viele Schnäppchen keinen Platz im Koffer hatte, zog es mich mehr in die Elektronik-Shops, um das Smartphone-Angebot etwas unter die Lupe zu nehmen und sich auch mal bei uns nicht verfügbare Geräte anzuschauen. Dabei habe ich mich allerding wohl etwas zu sehr ablenken lassen, jedenfalls sah ich mich mit dem Problem konfrontiert, dass ich im Meer der Leuchtwerbung die Orientierung verloren hatte. Gut nur, dass ich in weiser Voraussicht, das Straßenschild am Parkplatz unseres Busses fotografiert hatte. Google Maps unterstützt zwar China kaum aber Hong Kong ist da glücklicherweise eine Ausnahme, so hatte ich mich schnell orientiert. Ich war nur einmal falsch abgebogen und musste ein Stück zurück.

Wieder im Bus ging es dann zum Park Hotel, in dem wir große gut ausgestattete Zimmer bezogen. Anders als in Shenzhen gab es hier allerdings keine universell passenden Steckdosen. Aber auch hier hatte honor vorgesorgt und uns tolle Adapter zur Verfügung gestellt, die sogar über zwei USB-Anschlüsse verfügen.

Tag 6 – Disneyland, Hafenrundfahrt und Rückreise

Mit dem Montag brach dann auch schon wieder der letzte Tag an. Hierfür waren mehrere optionale Angebote von honor vorgesehen, von denen zwei gewählt wurden. Die erste Gruppe besichtigte den Big Buddha (auch Tian Tan Buddha). Zwei der Reisebegleiter und ich entschieden sich fürs Disneyland Hong Kong. Den Buddha hätte ich mir zwar auch gerne mal angeschaut aber da beides zusammen nicht ging fand ich das Disneyland mit vielen Attraktionen und rasanten Achterbahnfahrten interessanter als nur den Buddha.

Meine Wahl habe ich auch nicht bereut, der Eingangsbereich war sehr schön weihnachtlich dekoriert. Da es allerdings sehr warm und noch dazu sehr sonnig war, war es gefühlt eher Frühsommer als Weihnachten.

Natürlich hatte ich schon vorab geschaut, welche Attraktionen sich besonders lohnen. Die Erste auf meiner Liste war „Grizzly Glulch“ – eine Achterbahn im Wild West Stile mit der man teilweise auch rückwärts fährt. Da es zu diesem Zeitpunkt noch recht leer war habe ich mir gleich noch eine zweite Runde gegönnt. 😉

„Mystic Manor“ nahm ich mir als nächstes vor. Hierbei handelt es sich um die chinesische Form eines Spukhauses, die Fahrt ist zwar weniger rasant, dafür aber sehr kurzweilig.

Das „Fantasyland“ habe ich mir hingegen nur kurz angeschaut, da die Karussells dort, eher für Kinder geeignet sind. Der „Jungle River Cruise“ war dann wieder interessanter. Zwar gondelt man auch hier mit dem Boot eher gemächlich dahin, kann aber zwischenzeitlich recht realistische Elefanten, Krokodile und Vulkanausbrüche bewundern.

Da die Warteschlangen jetzt schon merklich länger wurden war „Hyperspace Mountain Ride“ der nächste Punkt auf meiner Liste. Hierbei wird man mit Mega-Speed durch die „Galaxis“ geschossen, was ebenfalls irre viel Spaß macht. Leider erlaubte die mittlerweile lange Warteschlange mir hier keine zweite Runde.

Da zeitlich nichts weiter machbar war, sah ich mir kurz noch Tarzans Baumhaus an. Anschließend musste ich auch schon wieder los, um pünktlich am Treffunkt zu sein. (Wer sich das Ganze einmal näher ansehen möchte findet gute Videos auf YouTube)

Nach einem späten Mittagessen schlenderten wir noch ein wenig durch Hong Kong und trafen am Victoria Harbor schließlich wieder mit den übrigen Teilnehmern zusammen. Den krönenden Abschluss bildete dann eine Hafenrundfahrt, mit einem Boot im Stil einer historischen Dschunke. Der Sonnenuntergang und die Beleuchtung der Hochhäuser boten eine spektakuläre Lightshow. Mit diesem letzten Blick hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen.

Am Flughafen waren wir dann aber doch sehr zeitig, sodass wir noch ein gemeinsames Abendessen hatten, bevor wir uns zum jeweiligen Checkin und Gate begaben. Mein Flug sollte um 0.10 Uhr gehen, verzögerte sich aber mit der Begründung, dass wir sonst zu früh in Zürich wären, was wir nicht dürften. Ich mutmaße mal, dass der Wind günstiger war als üblich.

honors 3. GeburtstagLeider gab es diesmal kein Upgrade, somit war der Rückflug mit der Swiss in der Economy Class merklich beengter. Was mir aber in dem Moment egal war, denn bis der Service mit allem durch war, war es halb zwei durch und ich wollte nur noch schlafen. Wie schon beim Hinflug tat mir hier mein aufblasbares Reise-/Nackenkissen gute Dienste. Ich kann jedem der plant im Flieger zu schlafen so eine Anschaffung nur empfehlen.

In Zürich hieß es dann umsteigen, unser Flug war pünktlich angekommen, sodass eine Stunde bis zum Anschluss nach Berlin blieb. Das war gerade genug Zeit, um wieder durch die Gepäckkontrolle und zum entsprechenden Gate zu kommen. Über Zürich ging beim Abflug die Sonne auf, was sehr schön aussah. Leider saß ich für den perfekten Blick aber auf der falschen Seite.

Weniger schön war, dass ich aus den Gesprächen meiner Sitznachbarn mitbekam, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Während ich in Tegel auf mein Gepäck wartete erfuhr ich dann vom Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin.

Leider ein sehr trauriger Abschluss einer sonst sehr schönen Reise, aber wenn es irgendwann mal wieder die Möglichkeit gibt, würde ich sehr gerne noch einmal nach China reisen.

Ansonsten sage ich danke an alle die an honors 3. Geburtstag mitgewirkt haben. Es war wirklich eine tolle Reise.
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Über den Autor

Vielseitig interessierte Bloggerin, die auch gern mal über den Tellerrand schaut und Katzen in jeder Größe liebt.

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